Bei dem Schnee, den wir in den letzten Wochen auf der Alpen-Nordseite hatten und immer noch haben war ein Thema präsenter als alle anderen. Die Menschen kamen vor lauter Schnee massen nicht mehr aus den Tälern heraus. Aber nicht nur das Festsitzen der einzelnen Urlauber sondern auch die wachsende Gefahr vor Lawinenabgängen wurde immer weiter thematisiert. So ist heute Abend Ischgl und Galtür ebenfalls noch von der Außenwelt abgeschlossen, da im schlimmsten Falle Lawinen abgehen und die Menschen unter sich begraben können.
Der viele Schnee regt natürlich gerade die etwas freieren Skifahrer an endlich wieder ins Gelände zu gehen und dei ersten Spuren in den Hang zu zaubern. Was dabei aber nicht zu vergessen ist sind folgende Ausrüstungsgegenstände:
Der Film “Check your Risk” greift genau das Thema auf und zeigt, wie Profis mit der Thematik Lawinensicherheit umgehen. Er gibt Einblicke in den Umgang mit den verschiedenen Geräten und zeigt zusätzlich tolle Bilder der Rider aus den hiesigen Bergen.
Anbei der Trailer und den ganzen Film gibt es zum Online schauen oder auch zum runterladen auf der Webseite des Films.
Heute stelle ich euch das Freeride-Buch von PowderGuide vor.
Auf rund 330 Seiten werden 40 der besten Freeride-Gebiete der Alpen vorgestellt. Von entspannten Tiefschneeabfahrten bis hin zu steilsten Hochgebirgsabfahrten ist alles vertreten! Die rund 30 Autoren sind professionelle Freerider, erfahrene Tourengeher oder Bergführer und langjährige Kenner der jeweiligen Gebiete. Über 200 detailliert beschriebene Abfahrten, zu jedem Gebiet übersichtliche topographische Karten dazu mehr als 200 fesselnde Freeridebilder.
Zu jedem Gebiet gibt es nützliche Zusatzinformationen, wie Unterkünfte, Guideservice und viele Adressen. Als kleines Schmankerl bekommt man auf rund 70 Seiten noch nützliche Zusatzinformationen zu Lawinen und dem Risiko-Management, Naturschutz und Ausrüstungstipps!
-Ich selber kenne einige der beschriebene Touren aus La Grave, Monte Rosa,vom Arlberg und aus dem Montafon und finde die Erklärungen sehr gut! Was ich sehr gut finde sind die Infos zu topographischen Führern und örtlichen Kartenmaterial. Auf letzteres würde ich auf keinen Fall verzichten wenn man ersthafte Touren planen will. Die Kartenausschnitte im Buch sind gut, teilweise allerdings recht klein und ungenau.-
Fazit: Das Freeride-Buch ist mit 34,80-€ eine absolut lohnenswerte Anschaffung die in keinem Regal bzw. bei keinem Freerider auf keinem Trip fehlen darf!
Einfach Top!
Wer von euch war schon mal auf über 6.000 Meter und durfte diese gewaltige Höhe mit den Brettern unter den Füßen herunter fahren? – Ich auf jeden Fall nicht.
Wobei, wenn ich mir folgendes Video ansehe, es sicher auch mal gerne machen würde.
10 Tage hat das Team um Sage Cattabriga-Alosa und Lucas Debari gebraucht, bis sie auf dem Gipfel des Denali (Alaska) ankamen. Eine Kurze Weile nur, ging es bis sie wieder im Tal waren.
Die Erfahrung und das Abenteuer, dass dabei aber erlebt wurde ist sicher einmalig und findet man so nicht ein zweites Mal.
Die 15. Minuten Film sind es auf jeden Fall wert anzuschauen.
The Denali Experiment from renan ozturk on Vimeo.
Klettern ist ein Sport, den es schon seit Jahrzehnten gibt und die Menschen die ihn betreiben immer weiter fesselt. Seit ein paar Jahren ist eine neue Disziplin dazu gekommen, die sich nicht an der Felswand sondern auf auf einem schmalen Seil in Bodennähe abspielt: Das Slacklinen.
Dabei wird ein schmales Seil zwischen zwei Bäumen, Pfosten oder sonstigen senkrechten Gegenständen gespannt und man beginnt darauf von einem zum anderen Ende zu balancieren. Es erinnert ein bisschen an Seiltanz dient aber dem Training der Motorik und des Gleichgewichtssinn.
Natürlich gibt es auch eine extreme Form dieses Sports: das Highlinen. Hier wird die Slackline zwischen zwei Felsspitzen oder ähnlichen Punkten gespannt, die in größerer Höhe liegen. Wie so was aussehen kann sieht man im folgenden Video:
Skyliners Paris trailer from sebastien montaz-rosset on Vimeo.
Heute beim stöbern im Netz kam mir dieser Bike-Film unter die Finger. Er zeigt ein paar Jungs, die im Gelände aber auch auch im Park sehr gute Tricks zeigen. Der Film überzeugt aber nicht nur durch Leistung der Fahrer, sondern auch durch die Qualität und Auswahl der Bilder – aber seht selbst.
ACTION HEROES – FULL MOVIE from Lukas Tielke | peoplegrapher. on Vimeo.
Ski-Filme erleben einen kleinen Boom. Jeden Winter werden mehr Filme gedreht als im Vorwinter. Dies liegt nicht nur an der immer günstigeren Technik um qualitativ hochwertige Videos zu drehen, sondern auch an der großen Nachfrage an Freeride- und Ski-Produkten. Videos sind hier nur der Auftakt um sich für den kommenden Winter vorzubereiten, in Gedanken an entlegenen Flecken dieser Erde zu sein um die weiße Pracht hinunterzugleiten.
Allerdings haben die Videos auch noch einen ganz anderen Effekt, der leider kaum erkannt wird: Sie zeigen ein Land von einer ganz anderen Seite.
Es gibt Länder wie Alaska, Patagonien oder sogar Marokko, die man nur aus dem TV oder wenigen Reiseberichten kennt. Diese Länder werden allerdings von Freeridern bevorzugt da sie die besten Gebiete mit unberührten Hängen in purer Natur bieten. Daher auch mit einer der ersten Anlaufpunkte, wenn es darum geht einen perfekten Skifilm zu drehen.
Skiing the Seven Continents: Chapter 3 – Africa from UnofficialNetworks.com on Vimeo.
Die Bilder, die in diesen Ländern gedreht werden, zeigen in der Regel eine einmalige Landschaft und vor allem auch die Menschen, die in dieser abgelegnen Gegend ihr Leben bestreiten. Dabei sind die Reaktionen auf die westliche Kultur erstaunt aber auch immer herzlich.
Warum nutzen die Länder nicht diese Filme und Personen um als Botschafter ein Land von einer ganz anderen Seite bekannt zu machen – von der Seite, die wohl kaum in einer klassischen Dokumentation oder Reisereportage zu sehen sein wird.
Wie denkt ihr darüber?
Chapter 1: Antarctica from UnofficialNetworks.com on Vimeo.
Als kleine Einstimmung auf den Sommer – der zumindest im Salzburgerland Einzug gehalten hat:
Caffeine from Big Col on Vimeo.
Harald and Manfred hit the trail after getting pumped up with their caffeine fix. Filmed in Inntal, Austria, April 2011.
Salzburg liegt am fuße der Alpen, kann man zumindest so behaupten, denn kurz nach Stadt beginnt das “Flachland”. Allerdings hat man auf der anderen Seite ebenfalls erste Erhebungen, die locker die 2.000 Meter Marke erreichen.
Diese Umgebung inkl. einiger Seen und Flüße bieten die ideale Abwechslung um das Mountainbike auszuführen. Beginnt man direkt nach der Arbeit in der Stadt hat man den Gaisberg zur Auswahl und kann innerhalb einer Stunde aktives Biken betreiben – mit Spaß beim hoch und vor allem runterfahren.
Will man aber etwas anspruchsvolleres Gelände und ein paar mehr Steigungen bewältigen, bieten die umliegenden Berge ausreichend Möglichkeiten. Eine Karte in die Hand und schon kann es losgehen. Von Salzburg aus, ist man direkt in den besten Bike-Gebieten ohne auch nur einmal das Auto nutzen zu müssen.
Aber auch mit dem Auto ist man schnell an einem der vielen Seen der Umgebung (Fuschlsee, Mondsee, etc.) und kann hier die teilweise sehr steilen Trails nutzen um sich und das Fahrrad auf höchsten Niveau zu fordern.
Ganz gemütlich zum Ausklang bietet der Salzach-Radweg die ideale Strecke. Relativ Flach und leider teilweise sehr überfüllt zieht er sich entlang des Flußes in Richtung Hallein.
Ein paar Routen (weitere folgen noch) könnt ihr hier finden:
… das ist ein Traum, den auch ich schon hatte und kurz davor war ihn umzusetzen. Allerdings, wie es immer so ist, kommt schnell was dazwischen, was plötzlich dich bedeutender ist und man muss die Reise wieder absagen.
Zwei Hamburger ist es allerdings gelungen, diese lange Reise anzutreten und sich durch nichts von ihrem Traum abbringen zu lassen – Johanna & Andreas.
Beide bereiteten sich seit Jahren auf ihr großes Abenteuer vor und am 01.03. war es endlich soweit. Von Hamburg aus ging es Elbaufwärts, immer dem Fluß folgend, in grobe Richtung China. Die ersten Tage sind bereits rum und was sie so bei winterlichen Temperaturen erleben kann man auf ihrem Reiseblog cycle-the-world.de nachlesen.
Ich wünsche den beiden und jedem Anderen, der auf so eine Reise aufbricht, viel Erfolg und die besten Erlebnisse. Lasst es mich wissen, wenn auch Ihr euch in den Sattel setzt um neue Länder zu erkunden.
Was soll man tun, wenn sich der Winter langsam verabschiedet und der Schnee nur noch vereinzelt an schattigen Stellen liegt. Neuschnee ist, zumindest in Salzburg, auch nicht in Sicht und die Sonne wärmt tagsüber ordentlich.
Wir holen das Bike heraus und begeben uns auf die erste Tour in diesem Sommer – ja der wurde gestern eingeläutet. Die Tour führte uns erst einmal auf den Salzburger Hausberg, den Gaisberg (1288m). Nach einer, gefühlt ziemlich langen Auffahrt, wartete schon das erste Radler und eine spannende und nicht ganz spaßfreie Abfahrt.
Der Gaisberg bietet gerade für Downhillfreunde einige nette Routen und Single-Trails, die über abgelegene Waldwege ins Tal führen. Einer dieser Wege sollte auch uns an die Salzach bringen. Einige Schnee- und Eisreste machten die Fahrt über Stock und Stein aufregender als sie eigentlich ist – heil und mit einem breitem Grinsen im Gesicht sind wir aber trotzdem. Die Ganze Route gibt es hier noch mal zum nachfahren: